Der Mitteilung, die wir als Deutsch-Armenische Gesellschaft von S.H. Nerses Bedros XIX, Katholikos Patriarch von Kilikien der armenischen Katholiken, bekommen haben, entnehmen wir, dass der Vatikan der Ermordung der 1,5 Millionen Armenier vor 100 Jahren in besonderer Weise gedenken wird.
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Gedenkfeier im Petersdom für die Opfer des Völkermords an den Armeniern
Völkerverständigung? Unmöglich mit den neuen türkischen Geschichtsbüchern
Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 wurden die angekündigten neuen türkischen Geschichtsbücher mit einer gewissen Spannung erwartet. Und das aus mehreren Gründen. Die wenn auch heftig kritisierte „Beileidsbekundung“ des damaligen Ministerpräsidenten Erdoğan vom April 2014 hatte gewisse Hoffnungen genährt, sie könnte der zaghafte Beginn einer „Öffnung“ hin zu einem offeneren Umgang mit der blutigen armenisch-türkischen Geschichte der letzten 100 Jahre gewesen sein. Schließlich standen die Gedenkveranstaltungen für den Völkermord an den Armeniern unmittelbar bevor.
Karabach-Gespräche in Paris: Freundliche Atmosphäre, bleibender Dissens
Der französische Präsident François Hollande lud die Präsidenten Armeniens, Serge Sargsyan, und Aserbaidschans, Ilham Alijew, zu einem Gipfeltreffen nach Paris, das am 27. Oktober stattfand.
Nach bilateralen Gesprächen der beiden Staatsoberhäupter mit François Hollande gab es eine gemeinsame Sitzung, an der auch die Ko-Vorsitzenden der Minsk Gruppe (James Warlick (USA), Igor Popov (Russland), Pierre Andrieu (Frankreich)) sowie der Vertreter des amtierenden Vorsitzenden der OSZE, Anjey Kasperchik, teilnahmen.
Die Zerstörung der hl. Märtyrer-Kirche durch den IS: Reaktionen
Am 21. September, wie zufällig am Tag der Unabhängigkeitsfeier der Republik Armenien, zerstörte die Terrororganisation ISIS oder der „islamische Staat“ (IS) die armenische Märtyrerkirche in der Syrischen Wüste. Mehr lesen
Nothilfe für Yeziden in der Türkei & Menschen in Nordirak
Die Aggression der Terrorgruppe ISIS bedroht viele Menschen in Syrien und Irak existenziell.
Frau Dr. Dufner, Leiterin des Türkei-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, machte uns ganz besonders auf das Schicksal der yezidischen Flüchtlinge in der Türkei aufmerksam. Sie leben in notdürftigen Unterkünften oder Zelten, welche nicht für den harten Winter im Südosten der Türkei geeignet sind. Rund zehntausend Kinder und Jugendliche können nicht in die Schule, solange es keine Räumlichkeiten gibt.
ADK 164 erschienen
ADK 164, die aktuelle Ausgabe der Armenisch-Deutschen Korrespondenz, Organ der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), ist erschienen!
Einzelexemplare können gegen Rechnung erworben werden (7,- € zzgl. Porto (Inland) / 9,- € zzgl. Porto (Ausland)). Interessenten melden sich per Mail an info@deutscharmenischegesellschaft.de.
Wer an einem ADK-Abonnement interessiert ist, lädt das Aboformular von der Webseite der DAG herunter bzw. kontaktiert den Schriftführer der DAG, Maximilian Dehnert <info@deutscharmenischegesellschaft.de>. Wir möchten Sie auch auf unser attraktives Prämiensystem hinweisen.
Im Vorfeld von 24. April 2015: Philoxenia tagt in Halle
Der Freundeskreis zur Begegnung von Christen der westlichen und östlichen Tradition wurde 1966 von Ilse Friedeberg (+1998) in der evangelischen Communität Imshausen gegründet. Seither organisiert Philoxenia mehrfach im Jahr Zusammenkünfte in ganz Deutschland, deren Ziel es ist, die Tradition und heutige Lage der orthodoxen und altorientalischen Gemeinden kennen zu lernen und eine tragfähige echte Freundschaft mit ihnen zu entwickeln.
Kurdische Intellektuelle diskutieren über den Völkermord von 1915
Dass in einem Teil der türkischen Zivilgesellschaft ziemlich offen über den Völkermord von 1915 gesprochen wird, darüber haben wir in unserer Zeitschrift ADK des Öfteren geschrieben.
Hingegen haben sich die Kurden mit einer offenen und kritischen Auseinandersetzung lange sehr schwer getan.



Akram Ailisli: Ein aufrecher Autor gegen Barbarei und für Versöhnung
Den Hintergrund bildet die Auflehnung des prominenten aserbaidschanischen Autors Akram Ailisli (Aylisli) gegen die Heroisierung des Axtmörders Ramil Safarow.
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