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Die Deutsch-Armenische Gesellschaft auf Facebook

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ADK 196 erschienen

Die ADK ist das einzige Printmedium im deutschsprachigen Raum, das sich mit Themen beschäftigt, die für Armenien und Armenier von Relevanz sind.
Zum Fortbestand & Stärkung der ADK können Sie zum Beispiel  durch den Erwerb eines Einzelexemplars gegen Rechnung (8,- € zzgl. Porto (Inland) / 10,- € zzgl. Porto (Ausland)) der soeben erschienen ADK 196 beitragen. Melden Sie sich per Mail an info@deutscharmenischegesellschaft.de.
Sie können die ADK auch abonnieren. Laden Sie dazu das Aboformular von der Webseite der DAG herunter bzw. kontaktieren Sie den Schriftführer der DAG, Herrn Boris Grigoryan, unter <info@deutscharmenischegesellschaft.de>. Wir möchten Sie auch auf unser attraktives Prämiensystem hinweisen.

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Aserbaidschan greift Armenien an

In den frühen Morgenstunden des 13. September 2022 eröffneten die aserbaidschanischen Streitkräfte unter Einsatz von Artillerie und Drohnen das Feuer auf armenische Stellungen in mehreren Teilen der armenisch-aserbaidschanischen Grenze. Insbesondere wurden die Stellungen in den Richtungen Sotk, Vardenis, Goris, Kapan, Artanish und Ishkhanasar unter Beschuss genommen.

Wir berichten auf unserem Facebook-Account fortlaufend über die aktuellen Entwicklungen. Gehen Sie dafür auf

https://bit.ly/3U5EE4q

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Was hat Urartu mit Aserbaidschan zu tun?

Archäologisches Museum Frankfurt am Main
Archäologisches Museum Frankfurt am Main

Von Raffi Kantian

Die Ausgangslage

Anfang August wurden auf Facebook diese beiden unteren Fotos gepostet und machten im Netz schnell die Runde. Die erste Frage, die uns spontan einfiel: „Was hat Urartu mit Aserbaidschan zu tun?“ Die Aufnahmen stammten aus dem Archäologischen Museum Frankfurt am Main und zeigten in der Vitrine urartäische Exponate. Doch warum stand über der Vitrine „Azerbeijan“? Auch in der zugehörigen Karte zu diesen Exponaten stand wieder „Azerbeijan“.
Wir wissen: Das Regime in Baku versucht penetrant überall etwas Aserbaidschanisches zu entdecken. Die armenische Hauptstadt Jerewan ist eigentlich aserbaidschanisch. Die dortige persische Moschee natürlich ebenfalls aserbaidschanisch, der Süden Armeniens gehört ohnehin schon länger Aserbaidschan usw. und so fort. Lag eventuell in diesem Fall etwas Vergleichbares vor?
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EU-Gasabkommen mit Baku lässt ernste Fragen über die Zuverlässigkeit Aserbaidschans und der Türkei offen

Von der Leyen and Aliyev agreed to double export of Azerbaijani gas to EU

Civilnet

25. Juli 2022

Der Artikel wurde in der World Energy Weekly (Ausgabe vom 25. Juli) veröffentlicht, einer Publikation von Petrostrategies, einem französischen Think-Tank, der auf Energiefragen spezialisiert ist.

EG und Aserbaidschan unterzeichnen Absichtserklärung zu Wasserstoff, Effizienz, Methan, Stromnetzen usw. Das am 19. Juli von der Europäischen Kommission und Aserbaidschan unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) sieht neben dem Kauf von Gas – dem Hauptziel des Abkommens – eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien in verschiedenen Bereichen vor. Dazu gehören: erneuerbare Energien, die Zusammenschaltung der Stromnetze in Aserbaidschan und der Europäischen Union (nach EU-Standards), die Beendigung von Methanlecks aus aserbaidschanischen Öl- und Gasfeldern und -anlagen, Bemühungen um Energieeffizienz in Aserbaidschan mit Unterstützung der EU und so weiter. Das Abkommen sieht auch die Produktion und den Export von erneuerbarem Wasserstoff vor. Vor diesem Hintergrund sieht das MoU vor, dass der Ausbau von Gaspipelines, die mehr Gas aus Aserbaidschan nach Europa bringen sollen, so erfolgen soll, dass die Pipelines auch für den Transport von erneuerbarem Gas genutzt werden können. Auch die Umrüstung bestehender Gaspipelines soll geprüft werden.

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Russland bietet Erdogan eine wirtschaftliche Rettungsleine

Russian President Vladimir Putin meets with Turkey's President Recep Tayyip Erdogan in Tehran on July 19, 2022.

Russland bietet Erdogan eine wirtschaftliche Rettungsleine
Gaszahlungen in Rubel werden der Türkei helfen, ihren Bedarf an Fremdwährungen zu senken.
Der russische Präsident Wladimir Putin trifft den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am 19. Juli 2022 in Teheran. – SERGEI SAVOSTYANOV/SPUTNIK/AFP via Getty Images

Fehim Tastekin

10. August 2022

Die wirtschaftlichen Ergebnisse des jüngsten türkisch-russischen Gipfels und eine Reihe finanzieller Maßnahmen des russischen Erbauers eines Kernkraftwerks in der Türkei sind neue Anzeichen dafür, dass die Türkei zu einem sicheren Hafen für das von den Sanktionen betroffene russische Kapital wird. Einige Beobachter sehen darin auch eine finanzielle Rettungsleine für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der vor den wichtigen Wahlen im nächsten Jahr mit wirtschaftlichen Turbulenzen zu kämpfen hat.

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Das Bild des Kriegsverbrechers Enver auf der Uniform

Soldatenzeichen

Dieses Bild macht in sozialen Medien die Runde: Aserbaidschanische Soldaten tragen auf ihrer Uniform ein Abzeichen mit dem Bild des Kriegsverbrechers Enver Pascha. © zvg

«Armenier rennt nicht davon, ihr werdet nur müde sterben»

Amalia van Gent

Auf Bergkarabach herrscht Horror in kleinen Dosen. Der Konflikt wird weitgehend ignoriert, könnte aber geopolitische Folgen haben.

12.8.2022

Ob in der Ukraine, in Gaza oder auf Bergkarabach: Der Phantasie eines jeden Machthabers, mit dem Leid und den Alpträumen der Menschen beliebig umzugehen, scheint heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt. «Armenier, rennt nicht davon. Ihr werdet nur müde sterben». Dieser Spruch schmückt die Abzeichen aserbaidschanischer Militärkommandos, die seit kurzem um das kleine, von Armeniern bewohnte Bergkarabach eingesetzt werden. In der Mitte des Abzeichens ist Ismail Enver Pascha abgebildet. Enver war als mächtiger Verteidigungsminister des Osmanischen Reichs beim Vernichtungsfeldzug gegen die christlichen Minderheiten seines Landes führend. Rund 1,5 Millionen Armenier gingen zwischen 1915 und 1918 elendig zugrunde. Es handelte sich um den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts in diesem makabren Ausmass, laut dem Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel «um einen Holocaust vor dem Holocaust».

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Calouste Gulbenkian: Er starb als einer der reichsten Menschen auf dem Planeten

Calouste Gulbenkian (1867-1953) and his son. Armenian businessman. He donated his art collection to a Portuguese foundation (the Calouste-Gulbenkian foundation in Lisbon). c.1925 Photo Taponier. (Photo by: Photo12/Universal Images Group via Getty Images)

Von Brian Warner

1. August 2022

Spitznamen können ein Segen oder ein Fluch sein.

In den 1970er Jahren erhielt zum Beispiel ein Schlägerjunge der Oakland A’s namens Stanley Burrell den Spitznamen „Hammer“, weil er eine verblüffende Ähnlichkeit mit Hammerin‘ Hank Aaron hatte. Stanley trug diesen Spitznamen noch Jahrzehnte später, als er der weltberühmte Zeremonienmeister wurde, besser bekannt als M.C. Hammer.

Etwa zur gleichen Zeit wurde in Michigan ein 15-Jähriger namens Earvin Johnson von einem lokalen Sportjournalisten dauerhaft als „Magic“ Johnson bezeichnet, nachdem er in einem Highschool-Basketballspiel ein Triple-Double mit 36 Punkten, 18 Rebounds und 16 Assists erzielt hatte.

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„Die aserbaidschanische Regierung hält sich immer noch für verwundbar“

1.8.2022

Anar Mammadli zu den Menschenrechten in Aserbaidschan

Die aserbaidschanische Regierung fühlt sich immer noch verwundbar, sagt der Menschenrechtsaktivist Anar Mammadli. Seiner Meinung nach hätte eine starke Regierung keine Angst vor NGOs, politischen Parteien, Medien und öffentlichen Vereinigungen.

Mammadli, Leiter des Forschungszentrums für Wahlbeobachtung und Demokratie, sprach auch das Problem der Aktivitäten westlicher Länder und Organisationen im Bereich der Menschenrechte in Aserbaidschan an.
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Armenien beginnt mit der Rückforderung gestohlener Millionen

Khachatryan mansion

Die Staatsanwaltschaft hat damit begonnen, auf der Grundlage des neuen armenischen Gesetzes über ungeklärtes Vermögen Klagen einzureichen, die sich auf Vermögenswerte von angeblich korrupten ehemaligen Beamten beziehen. Aber ist das Verfahren politisiert?


Arshaluis Mgdesyan

3. August 2022


Khachatryan-Villa Die armenischen Behörden arbeiten daran, das Vermögen des ehemaligen Finanzministers Gagik Khachatryan zu beschlagnahmen, darunter dieses Haus in Los Angeles.

Während der Samtenen Revolution in Armenien 2018 war eines der wichtigsten Versprechen, dass die neuen Behörden nach mehr als einem Jahrzehnt korrupter Herrschaft des vorherigen Regimes „das gestohlene Geld dem Volk und dem Staat zurückgeben“ würden.

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Kritik an der Karabach-Politik der USA

Michael Rubin findet deutliche Worte der Kritik an der Karabach-Politik der USA

Minister Blinken hat zunehmend armenisches Blut an seinen Händen

4. August 2022

Aserbaidschan hat seine Angriffe auf Armenier in der umstrittenen Region Berg-Karabach erneuert. Der aserbaidschanische Angriff erfolgt weniger als einen Monat nach der Entscheidung von Außenminister Anthony Blinken, Abschnitt 907 des Freedom Support Act aufzuheben, damit amerikanische Steuergelder in die ölreiche Diktatur fließen können. Blinken erließ die Ausnahmeregelung vor dem Hintergrund des Feiertags am 4. Juli, um eine Ankündigung zu vermeiden. Blinkens Vorgehen mag diplomatisch günstig sein, aber es verstößt gegen die Absicht des Kongresses: Abschnitt 907 erlaubt eine Ausnahmeregelung nur dann, wenn Aserbaidschan auf militärische Lösungen für seine Konflikte verzichtet, was der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew verhöhnt. Zwar hat Alijew Einfluss und es ist unfair, Blinken für seine Entscheidung, Armenier anzugreifen, verantwortlich zu machen, doch sollte Blinken auch erkennen, dass Alijew auf jedes Zugeständnis, das er macht, mit neuer Gewalt reagiert. Blinken mag zwar nicht den Abzug betätigen, aber seine Politik ist das Äquivalent dazu, einem Wiederholungstäter eine geladene Waffe vor die Nase zu halten.

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