Am 19. Juli 2012 fanden in der Republik Berg-Karabach zum fünften Mal Präsidentschaftswahlen statt. Der Wahlkampf selbst sowie die Wahlen verliefen ruhig. Zu Ausschreitungen soll es nach übereinstimmenden Berichten nicht gekommen sein. Bei einer Wahlbeteiligung von über 73 Prozent konnte der amtierende Präsident Bako Shakyan 66.7 % der Stimmen für sich verbuchen, während sein Mitbewerber Vitaly Balasanyan 32.5 % der Stimmen bekam. Der unterlegene Balasanyan wurde mit kritischen Kommentaren zitiert .
Karabach hat gewählt – ein weiteres Mal
Davutoğlu: Eine Lösung für 2015 verzweifelt gesucht
Es war ein so schöner Tag für Ankara. Am 5. Juli verkündete der neue französische Außenminister Roland Fabius in Paris seinem türkischen Amtskollegen Ahmet Davutoğlu, es sei nicht wahrscheinlich, dass Frankreich das vor wenigen Monaten gescheiterte Gesetz, mit dem die Leugnung des Völkermords an den Armeniern bestraft werden sollte, wieder aufleben lassen würde.
Gedenken der Opfer der Völkermordes am 24. April 2015.
Stell Dir vor, es ist der 24. April 2015 und alle Welt gedenkt der Opfer des Völkermordes an den Armeniern 100 Jahre zuvor!
Dieser Wunsch wird uns alle verbinden, so unterschiedlich wir auch sein mögen.
Damit in Deutschland informiert werden kann, was an welchem Ort und zu welcher Zeit in dem Jahr 2015 zu diesem Thema an Gedenkveranstaltungen geschieht, soll ein gemeinsamer Kalender erscheinen: Einladung zu einem KOORDINIERUNGSTREFFEN!!!
Für Details klicken Sie Bitte hier: Koordinierungstermin (PDF)
ADK 156 erschienen
ADK 156, die aktuelle Ausgabe der Armenisch-Deutschen Korrespondenz, Organ der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), ist erschienen!
Einzelexemplare können gegen Rechnung erworben werden (7,- € zzgl. Porto (Inland) / 9,- € zzgl. Porto (Ausland)). Interessenten möchten sich bitte direkt an die Schriftleitung der ADK, Dr. Raffi Kantian <R.Kantian@t-online.de>, wenden.
Wer an einem ADK-Abonnement interessiert ist, lädt das Aboformular von der Webseite der DAG herunter bzw. kontaktiert den Schriftführer der DAG, Maximilian Dehnert <max.dehnert@t-online.de>.
Berg-Karabach: Krieg oder Frieden?
Seit etlichen Wochen finden im Krisengebiet Schießereien zwischen Aserbaidschanern und Armeniern statt. Der britische Europaabgeordnete Charles Tannock schrieb: “This recent escalation smacks of the rising tensions before the Georgian-Russian war in 2008. After years with numerous smaller incidents … the frequency and gravity of the incidents slowly escalates … History appears to be repeating itself.”
Israels Regierung fordert die Knesset auf, den Armenischen Völkermord anzuerkennen
Am 12. Juni stand die Anerkennung des Völkermords an den Armeniern auf der Tagesordnung der Knesset.
Die internationale Presse berichtete ausführlich darüber. Dass Israel mit der Anerkennung des Völkermords an den Armeniern sich Jahrzehnte lang sehr schwer getan hat, istbekannt. Einer der Gründe war die enge (militärische) Kooperation mit der Türkei. Man wolle diese Beziehungen nicht gefährden, hieß es immer wieder. Andererseits gab es in Israel immer schon Kräfte, die offen für eine Anerkennung warben.
DAG-Vorstand wieder komplett!
Nach der Mitgliederversammlung am Samstag, 2.6.2012 ist der Vorstand der DAG wieder komplett und arbeitsfähig.
Neben den bisherigen Vorsitzenden
Susanne Böhringer (1.Vors.)
und
Gohar Gasparijan (2.Vors.)
wurden die beiden Ämter besetzt:
Schriftführer: Willi Wilking
Schatzmeister: Norair Galounts.
In dieser Besetzung nehmen wir mit neuer Energie die Planungen für das Jubiläum 2014 und das Gedenken 2015 auf!
Lesen Sie dazu mehr in der bald neu erscheinenden ADK!
Einladung zur Mitgliederversammlung
Sehr geehrtes Mitglied der DAG,
Die obligatorische Mitgliederversammlung für dieses Jahr hat mit der Wahl des neuen Vorstandes am 24. März 2012 in Dortmund stattgefunden. Es war aber von vornherein klar, dass Frau Chatschatorian das Amt der Schatzmeisterin nur noch ein Vierteljahr weiterführen wird. Dazu kommt noch die Tatsache, dass die Schriftführerin (Susanne Dibbelt) das Amt nicht mehr weiterführen kann. Deshalb muss es eine außerordentliche 2. Mitgliederversammlung geben,
Eurovision in Baku: Alijews PR-Show mit massiven Schönheitsfehlern
Aserbaidschans Ruf ist schon seit Jahren ramponiert. Das korrupte, „dynastisch“ vom Alijew-Clan regierte Land hat es mit den Menschenrechten noch nie sonderlich genau genommen (s. unseren Beitrag: „Aserbaidschan: Der weite Weg zu den Menschenrechten). Entsprechend war die Berichterstattung in den internationalen Medien. Das hat den Alijew-Clan zwar genervt, aber nicht wirklich gestört. Das Öl- und Gasreichtum des Landes war ein Pfund, mit dem Alijew international trefflich wuchern konnte.

Orban liefert, Alijew begnadigt verurteilten Mörder: Sargsyan empört, Obama besorgt
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