Zu den Begleiterscheinungen des Völkermordes von 1915 gehört, dass auch Kirchen, Klöster und weiteres mehr geraubt und neuen Eigentümern zugeführt wurden. Darauf machten im April 2013 die geistlichen Führer der Armenier, S.H. Garegin II., Katholikos Aller Armenier, und Aram I., Katholikos des Hohen Hauses von Kilikien, aufmerksam und forderten die Türkei auf, die 1915 beschlagnahmten Kirchen und Klöster zurückzugeben.
Der Auswärtige Ausschuss des US-Repräsentantenhauses (House Foreign Affairs Committee (HFAC)) verabschiedete am 26. Juni 2014 die HR 4347 Turkey Christian Churches Accountability Act, die diese Thematik anspricht.








Nahost-Tagung, 7. – 9. November 2014
Mit dieser Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar in Zusammenarbeit der Deutsch-Armenischen Gesellschaft wird der Blick auf die Rezeption der Völkermorde des Ersten Weltkriegs und daraus abgeleitet auf die Zukunft Europas gerichtet. Gefördert wird sie von der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Tagung findet aus technischen Gründen im Burg Katlenburg, Burgberg 1, 37181 Katlenburg-Lindau, statt.
Im Rahmen der Tagung wird auch die Ausstellung „Armenische Architektur und Genozid, 1915-2015“, ein Projekt der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, zu sehen sein.
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