Hrant Dink ist auf den Tag genau vor fünf Jahren ermordet worden, der Prozess gegen seine Mörder ist fast auf den Tag genau fünf Jahre danach zu Ende gegangen – mit einem beschämenden Urteil.
Hrant Dink-Prozess: Ein beschämendes Gerichtsurteil
Sarkozy, Erdoğan & der Völkermord an den Armeniern
Über die Gründe, warum die Französische Nationalversammlung das Gesetz, das die Leugnung der anerkannten Völkermorde unter Strafe stellt, verabschiedet hat, wird trefflich spekuliert. Da heißt es, der französische Präsident Sarkozy wolle bei der Präsidentschaftswahl im April 2012 die Stimmen der armenischen Wähler für sich gewinnen. Nach einer anderen Interpretation soll die Türkei, die sich zunehmend stärker im arabischen Raum – einer traditionell französischen Einflusszone – profiliert, ausgebremst werden. Andere wiederum sind davon überzeugt, der Türkei solle damit endgültig klargemacht werden, dass sie in der EU unerwünscht sei. Das alles kann stimmen oder auch nicht. Gemeinsam ist diesen Mutmaßungen, dass sie so oder so von einem politischen Opportunismus ausgehen.
Frankreich und der Völkermord an den Armeniern: Die Dokumente
Am 22. Dezember 2011 verabschiedete die Französische Nationalversammlung ein Gesetz, mit dem die Leugnung von Völkermorden unter Strafe gestellt wird. Noch im Januar 2012 soll es vom Französischen Senat behandelt und ebenfalls verabschiedet werden. Mehr lesen
ADK 154 erschienen
ADK 154, die aktuelle Ausgabe der Armenisch-Deutschen Korrespondenz, Organ der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), ist erschienen!
Einzelexemplare können gegen Rechnung erworben werden (7,- € zzgl. Porto (Inland) / 9,- € zzgl. Porto (Ausland)). Interessenten möchten sich bitte direkt an die Schriftleitung der ADK, Dr. Raffi Kantian <R.Kantian@t-online.de>, wenden.
Wer an einem ADK-Abonnement interessiert ist, lädt das Aboformular von der Webseite der DAG herunter bzw. kontaktiert die Schriftführerin der DAG, Dr. Susanne Dibbelt <Dibbelt@t-online.de>.
Materialien zur internationalen Konferenz der Heinrich Böll Stiftung
Die Heinrich Böll Stiftung hat die Materialien zu ihrer internationalen Konferenz „Völkermord an den Armeniern und die deutsche Öffentlichkeit“ vom 22. September 2011 ins Netz gestellt.
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Aserbaidschan: Der weite Weg zu den Menschenrechten
Aserbaidschan rief und sie alle kamen: die Präsidentengattin Bettina Wulff, Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Ex-Innenminister Otto Schily und andere, insgesamt 740 Personen. Orte des Geschehens: das Deutsche Historische Museum in Berlin, Unter den Linden. Der Anlass: 20. Jahrestag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Aserbaidschans. Für gute Stimmung sorgte Tagesschau-Sprecher Jens Riewa.
Armenier in Wirtschaft, Kultur und Politik des östlichen Europa (1000-1900)
Die Jahrestagung des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO), ein An-Institut der Universität Leipzig, ist diesem Thema gewidmet, sie findet am 24. & 25. November 2011 statt.
Veranstalterin ist die Projektgruppe Armenier (Leitung: Prof. Dr. Stefan Troebst, Dr. Bálint Kovács, Tamara Ganjalyan).
Ragip Zarakolu verhaftet: Hintergründe & Reaktionen
Im Rahmen der Operationen gegen die KCK (s.u.) wurden am 28. und 29. Oktober in der Türkei an die 50 Personen, darunter die Professorin Prof. Dr. Büşra Ersanlı und der Verleger Ragıp Zarakolu, zunächst in Polizeigewahrsam genommen, später verhaftet. Nach Darstellung der türkischen Tageszeitung Sabah vom 1. November 2011 sei als Grund für die Verhaftung die „Mitgliedschaft bei einer bewaffneten Terrorgruppe“, sprich PKK, genannt worden.
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21. Filmfestival Cottbus
Vom 1. bis 6. November 2011 findet das 21. FilmFestival Cottbus statt.
Zum inzwischen 21. Mal zeigen wir einen Überblick über das filmische Schaffen der Länder Ost-, Mittel- und Südosteuropas. In diesem Jahr laufen mit NACHBARN und LANDSMANN zwei (Ko-)Produktionen aus Armenien auf dem Festival. Vielleicht ist das diesjährige Programm interessant für die Mitglieder und Freunde der Deutsch-Armenischen Gesellschaft? Wir würden uns freuen, wenn Sie im November den Weg nach Cottbus finden würden!
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Französischer Senat billigt Völkermord-Gesetz: Die Dokumente
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