27. November

Wir laden Sie ein am Dienstag, 27. November 2001, 19.30 Uhr, in die Landesvertretung des Freistaats Thüringen, Mohrenstr. 64, 10117 Berlin, zum Vortrag von

Willy Wimmer, MdB

über das Thema

Kaukasus – Chance oder Etappe auf dem Weg zum Großkonflikt?

Die Veranstaltung wird von Herrn Vartkes Alyanak geleitet.

Die Landesvertretung des Freistaats Thüringen befindet sich Ecke Mohrenstraße / Mauerstraße in unmittelbarer Nähe zur Wilhelmstraße, Berlin-Mitte, und ist am besten mit der U-Bahnlinie U2 (Haltestelle Mohrenstraße) zu erreichen.

Willy Wimmer, geb. am 18. Mai 1943 in Mönchengladbach, ist Rechtsanwalt in Mönchengladbach-Rheydt, seit 1976 gehört er dem Deutschen Bundestag (CDU) an. Von April 1985 bis Dezember 1988 war er Vorsitzender der Arbeitsgruppe Verteidigungspolitik der CDU/CSU – Bundestagsfraktion, daneben war er im Zeitraum 19. Dezember 1988 bis 1. April 1992 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung mit den besonderen Schwerpunkten: Integration der Streitkräfte in Deutschland und Zusammenarbeit mit der Westgruppe der Truppen (ehemals SU, heute GUS). Er ist gegenwärtig Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages und Stellvertretender Leiter der Delegation des Deutschen Bundestages bei der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. In der Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist Wily Wimmer zuständig für Ostasien und Südostasien. Er ist Mitglied der deutsch-kaukasischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages. Vom Juli 1994 bis Juli 2000 war Willy Wimmer Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

Informationen der Veranstalterin zum Thema: Allein im Südkaukasus gibt es drei ungelöste Konflikte: Abchasien, Berg-Karabach und Süd-Ossetien. Allenfalls in der letztgenannten Region herrscht nach wie vor relative Ruhe. Vergleichsweise ruhig ging es auch in den ersten beiden Gebieten zu, jedenfalls bis zum 11. September 2001.

Seither ist eine deutliche Eskalation zu beobachten. So ist es in Abchasien zu zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen der Konfliktparteien gekommen. Ob dem Gerede der aserbaidschanischen Führung vom „Kampf gegen den Terrorismus“ ein Angriff auf Berg-Karabach folgen wird, ist zur Zeit noch ungewiss.

Für ausführliche Informationen zum Thema empfehlen wir die Rubrik „Berg-Karabach / Kaukasus” unserer Website.