28. November

Wir laden Sie ein am Dienstag, dem 28. November 2000, 19.30 Uhr, in die Landesvertretung des Freistaats Thüringen, Mohrenstr. 64, 10117 Berlin, zum Vortrag von


Ursula Schleicher, MdEP

über das Thema

Die Zusammenarbeit der EU mit
Armenien


Die Veranstaltung wird von Herrn Vartkes Alyanak geleitet.

Die Landesvertretung des Freistaats Thüringen befindet sich Ecke Mohrenstraße / Mauerstraße in unmittelbarer Nähe zur Wilhelmstraße, Berlin-Mitte, und ist am besten mit der U-Bahnlinie U2 (Haltestelle Mohrenstraße) zu erreichen.

Ursula Schleicher war in den Jahren 1972-1980 Mitglied des Deutschen Bundestages und betätigte sich dort u.a. als Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Familie und Gesundheit (1977-1979), Vorsitzende der Enquete-Kommission „Frau und Gesellschaft“ (1977-1980), Mitglied des Vorstandes der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag (1976-1980) und Mitglied des Vorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (1976-1980).

Seit 1979 gehört sie dem Europäischen Parlament (EP) an, dessen Vizepräsidentin sie von 1994 bis 1999 war. Gegenwärtig ist sie Vizepräsidentin des Ausschusses für konstitutionelle Fragen und Präsidentin der Parlamentarischen Gesellschaft im EP (seit Juli 1998). Darüber hinaus ist sie seit 1979 Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen. Von besonderer Wichtigkeit für den Vortrag ist die Tatsache, dass sie auch die Präsidentin der Delegationen in den parlamentarischen Ausschüssen des EP für die Beziehungen zu Armenien, Aserbaidschan und Georgien ist.

Ursula Schleicher ist für ihre Verdienste mehrfach ausgezeichnet worden, so u.a. auch mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und der Robert-Schuman-Medaille der EVP-Fraktion im EP.

Zum Thema: Mit dem Partnerschafts- und Kooperationsabkommen, das am 1. Juli 1999 in Kraft getreten ist, beginnt ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und Armenien, da es einen neuen institutionellen Rahmen schafft und neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit in vielen Bereichen eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die Unterstützung der Bemühungen zur Lösung des Berg-Karabach-Konflikts, die Verbesserung der regionalen Zusammenarbeit im Kaukasus, die Förderung der Handels- und Investitionsfähigkeit in Armenien, die Stärkung des Demokratisierungsprozesses und die Wahrung der Menschenrechte sowie die Bekämpfung des Drogenhandels, der Kriminalität und der Korruption.