Die Gegenwart der Vergangenheit – 100 Jahre nach dem Genozid an den Armeniern 1915

So heißt die geMicrosoft Word - Dokument1meinsame internationale Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) und der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, zu der die Veranstalter am Samstag, 05. September 2015, 10:00-18:00 Uhr, in das Konferenzzentrum der HBS, Schumannstraße 8, 10117 Berlin, einladen.

In der Einladung heißt es dazu:

„100 Jahre ist es her, dass das Osmanische Reich in den Wirren des ersten Weltkrieges 1915 und auf dem Höhepunkt der jungtürkischen Nationalbewegung den Genozid an den Armeniern und Armenierinnen verübte. Der enge Verbündete der Osmanen, das Deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II., wurde nicht nur unmittelbarer Zeuge der Verbrechen, sondern unterstützte die ethnische Säuberung.

Die Anerkennung und Aufarbeitung der Verbrechen von 1915 ist noch immer ein Tabu, sowohl in der Türkei als auch in Deutschland. Obwohl das Thema in den letzten Jahren stärkere politische Beachtung erfahren hat, bleiben auch heute noch viele Aspekte des Genozids nur unzureichend beleuchtet. Die Konferenz geht auch der Frage nach, welche Form der Erinnerung heute vorherrscht und welches politisches Engagement es braucht, um ein Mehr an Anerkennung und Aufarbeitung zu erreichen.“

Die ReferentInnen und die Themen der Tagung sowie alle notwendigen weiteren Informationen finden Sie im Flyer.  Das ausführlichere Programm befindet sich hier. Der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich bis zum 31. August elektronisch hier an.

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