Hrant Dink Stiftung: Zwei Tagungen zu 1915

Hrant_Dink_20150314Dass die politische und wissenschaftliche Auseinandersitzung mit 1915 und den Folgen in der Türkei nicht der Staat leistet, ist hinreichend bekannt. Mehr noch: Die willkürliche und vollkommen ahistorische Setzung der sog. Gallipoli-Gedenkfeiern auf den 24. April hatte – wie die internationale Gemeinschaft sehr rasch erkannte – ein einziges Ziel: Die Gedenkfeiern in Armenien zu torpedieren.

Es sind die zivilgesellschaftlichen Gruppierungen und Organisationen, die diese Arbeit in der Türkei leisten. Eine von ihnen ist die Hrant Dink Stiftung, von der wichtige Beiträge zu diesem Themenkomplex stammen.

Eine aktuelle Tagung zum Thema ist

Conscience and Responsibility in the Armenian Genocide: New Research on the Survivors

Sie wird am Samstag, dem 14. März, in Istanbul stattfinden. Finanziert wird sie von der Open Society Foundations und der Heinrich Böll Stiftung. Das Programm finden Sie hier.

Eine weitere Tagung soll am 20.-21. November ebenfalls in Istanbul stattfinden. Kooperationspartner sind neben der Hrant Dink Stiftung, die Boğaziçi Universität, die Istanbul Bilgi Universität und die Sabancı Universität.

Das Thema ist interessant wie brisant:

A Civilization Destroyed: The Wealth of Non-Muslims in the Late Ottoman Period and the Early Republican Era

Die Vorankündigung finden Sie hier. Interessenten können sich an info@hrantdink.org wenden.

 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentare sind geschlossen, aber Sie können ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.