Monatliches Archiv: Mai 2011

Istanbul, 24. April: Der Staat schweigt, Menschenrechtler trauern & fordern, Nationalisten skandieren Parolen

Die Istanbuler Gliederung der Türkischen Menschenrechtsvereinigung IHD, genauer ihre „Kommission gegen Rassismus und Diskriminierung“, ist Vorreiterin bei den Gedenktagen für die Opfer des Völkermords an den Armeniern. Eine Weile wählte die IHD geschlossene Räume für diesen Zweck.

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Geköpft! – Das Denkmal für die „armenisch-türkische Freundschaft“ in Kars

Selbst die einstweilige Verfügung des Gerichts hat nichts genutzt (für den Hintergrund siehe Link 1 und Link 2). Ausgerechnet am 24. April 2011 nahmen die Abrissarbeiten am Denkmal für die „armenisch-türkische Freundschaft“ in Kars ihren Anfang. Die Köpfe der beiden Figuren sind bereits abmontiert. Der Rest folgt.

Dem türkischen Fernsehsender NTV sagte Mehmet Aksoy, der Schöpfer des Denkmals, trotzig, er werde es noch einmal aufstellen. Offenbar hatten die Behörden besondere Eile, selbst der Ausgang der Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde nicht abgewartet.

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